Links ein Taxus Bonsai / Rechts ein Pinus Bonsai
 
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Pflanzung eines Gartenbonsai an Hand von Bildern
- Zuerst muß natürlich eine professionelle Lieferung erfolgen !
Dann ist gewährleistet das der Pflanze `keine Nadel´ gekrümmt wird.
Nicht immer ein leichtes unterfangen, wenn gerade die Bonsaiform besonders esthetisch und ausgefallen ist. Schon allein die Lagerung im Transporter muß absolut topp erfolgt sein. Auch muß bedacht werden, dass man beim beladen die Pflanzen so belädt, dass sie auch am Empfangsort optimal entladen werden können. Was helfen an unseren Pflanzen-Standorten die besten Ladewerkzeuge um eine Pflanze zum Beispiel mit überlangen Spezialgabeln zu beladen, wenn am Löschungsort kein Gerät zur Verfügung steht, das ähnliche technische Voraussetzungen hat. !!
Hier zum Beispiel wurde ein Spezial-Transporter zur Lieferung benützt der es ermöglicht die Pflanze schon noch auf der Bordwand des LKWs stellen zu können. Dies ist nur möglich weil sich das Dach und die Querverstrebung hinten komplett entfernen lassen...
Weiter muß natürlich der entgegen nehmende Gabelstaplerfahrer sein Gefährt auch einwandfrei im Griff haben. Eine Pflanze mit einem Gewicht von über 2 Tonnen und einer außergewöhnlichen Form und Lastigkeit durch ein Nadelöhr einer Einfahrt zu fahren ist nicht jedermanns Sache.
Bei einer Pflanze mit einem Wert von ca. 20 T€ ein nicht unwichtiger Aspekt.. Einmal abgebrochen ist es schon geschehen !
  
- Gerade bei einem Pinus-Bonsai, aber auch den meisten anderen Gartenbonsai ist ein gesicherter Wasserablauf, also eine gute Bodendränage ein muß !!
Am schnellsten tot bekommen sie selbst solche alten Exemplare mit ewig nassen Füßen !
Das Wasser muß also nicht unbedingt stehen, sondern allein eine andauernde Bodenfeuchte reicht schon aus um dem Bonsai das Leben zu erschweren.
So ist es also sinnvoll dem Boden gut Sand zu zumischen und direkt unter der Pflanze genug gelockerten Boden vorzubreiten.
Ein mineralisch hoher Anteil in der zuführenden Erde ist optimal. Dieser mineralische Boden baut sich nicht ab, sorgt also auch für kein absinken der Pflanze im Laufe der Zeit und läßt kaum Pilzbefall zu.
Da jetzt logischerweise kein oder kaum organisches Material der Pflanze zur Verfügung steht, dass ebenfalls für Nährstoffzufuhr sorgen würde ( zumindest anfangs ), muß man daher die Pflanze andüngen.
Wir greifen hierbei auf die bewährten Oscorna-Produkte zurück.
Das Pflanzloch sollte ungefähr das anderthalbfache an Größe haben also 1 zu 1,5.
- Tipp:
Größtes Gift wäre nun Rindenmulch als Abdeckung auf zu bringen !!
Dieses ist besonders Pilz entwickelndund kann im Laufe der Zeit sehr schnell die Pflanzen schädigen. Meist zügig bis zum absterben der Pflanze. Auch der zu entwickelnde Säuregrad (niedrige pH-Wert ) schädigt hierbei die meisten Pflanzen.
Im Übrigen gilt dies für viele andere Gartenpflanzen auch. Der Unsinn mit dem Rindenmulch nimmt gerade zu groteske Formen an - nur wenige Pflanzen ( wie Rhododendron oder Heidepflanzen ) fühlen sich hierbei wirklich wohl ...
  
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